Ich wünsche allen besinnliche Weihnachtstage
und einen guten Start in das Jahr 2018!

Freitag, 27. März 2015

Pflanzenportrait: Rittersporn (Delphinium-Hybriden)


Familie:
Hahnenfußgewächse
Herkunft:
Europa, Asien
Aussehen:
Straff aufrecht, horstbildend, bis 180 cm hoch, 90 cm breit
Blüte:
Blau, Violett, Weiß, Rosa
Blütezeit:
Je nach Sorte Juni – August, Nachblüte ab September




Es war Liebe auf den ersten Blick vor vielen Jahren. Schon von Weitem leuchtete das unvergleichliche Blau des Rittersporns im Berggarten in Hannover. Er war in großen Gruppen gepflanzt und zog mich magisch an. So etwas wollte ich auch! Für dieses Blau, das nach einer kurzen Sommerpause bis zum Frost tapfer durchhält, nehme ich es gern in Kauf, dass der Rittersporn recht anspruchsvoll ist. Er verlangt so manche Sonderbehandlung in Form von Düngen, Stäben, Schneiden, Wässern und regelmäßigem Umpflanzen. Nur dann zeigt er sich in seiner vollen Pracht.

 

 

Rittersporn hat einen hohen Nährstoffbedarf. Pflanzen Sie ihn deshalb in den besten Gartenboden, den Sie haben und versorgen Sie ihn beim ersten Austrieb sowie nach dem Rückschnitt nach der ersten Blüte mit reichlich Kompost. Der Boden sollte nie austrocknen, denn der Rittersporn ist sehr durstig. Es wächst am liebsten in der Sonne, gedeiht aber auch im Halbschatten noch gut. Schützen Sie den ersten Austrieb im Frühjahr vor Schnecken.

Je nach Sorte kann der Rittersporn bis zu 180 cm hoch werden und sollte deshalb gestäbt werden, damit die schweren Blütenrispen bei Wind und Regen nicht umfallen. Nach der ersten Blüte von Juni bis Juli schneiden Sie den Rittersporn zehn Zentimeter über dem Boden ab. Er treibt dann neu aus und blüht ab September bis zum Frost ein zweites Mal. 




Rittersporn ist ein klassischer Rosenbegleiter, sieht aber auch in Kombination mit Margeriten, Pfingstrosen, Türkenmohn, Färberkamille und Sonnenhut (Echinacea oder Rudbeckia) klasse aus.

 


Nach fünf Jahren an einem Standort lässt die Blühfreudigkeit nach. Der Rittersporn möchte dann geteilt und an eine andere Stelle verpflanzt werden. Die Vermehrung klappt am besten durch Teilung oder Aussaat, aber auch die Stecklingsvermehrung ist möglich.

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